Aktuelles

 

 

 

 

 

Berichte zum Jubiläumskonzert 175 Jahre Gesangverein Zierenberg

 

HNA 16.08.2018

 

HNA 21.08.2018

Wir begrüssen als neues Mitglied

 

Mai / 2018

 

Carsten Probst               Bass

 

April / 2018

 

Karsten Kroll                  Bass

 

 

Infos

 

Bilder vom Vereinsnachmittag (10.11.2018) sind in "Bildergalerie" auf Startseite vorhanden

 

Reisebericht – Zwei Tenöre auf Wanderschaft

 

Die Freunde und Tenöre des Chores JustVoices vom Gesangverein Zierenberg, Jens und Stefan, waren im August 2018 auf großer Wanderschaft.

Auf Ihrem Weg über die Alpen, auf dem Europäischen Weitwanderweg E5 haben Sie viele neue Bekanntschaften geschlossen, sowohl menschlich als auch musikalisch.

Schon bei der Vorstellung der Wandergruppe, geführt von den hervorragenden Bergwanderführern Tanja und Martin (Maddin) der Alpinschule Oberstdorf, welche aus insgesamt 19 Teilnehmern bestand, kam es zu ersten musikalischen Kontakten.

So z.B. stellte sich Andreas aus Karlsruhe vor – angeblich konnte er Gitarre spielen! Im Lauf der Wanderung und individuellen Gesprächen, stellte sich jedoch heraus, dass Andi Mitglied der A-Cappella Gruppe „The Dolphins“, ein aus Karlsruhe stammendes Männerensemble mit semiprofessionellem Charakter angehört. Oder Marianne, die durch ihre berufliche Verbindung zur Kirche ihren Wunsch, dem Domchor des Freiburger Münsters anzugehören, in Wirklichkeit umgesetzt hat. Natürlich haben sich auch Jens und Stefan zum Chorgesang bekannt und ihr aktives Engagement bei JustVoices und dem Männerensemble Man(n)singt nicht verheimlicht.

Schnell war klar, dass es im Laufe der Wanderung einen musikalischen Hüttenabend geben wird.

Die Braunschweiger Hütte sollte es sein. Hier in 2759 m Höhe, inmitten der Hochalpengletscher des Pitz- und Ötztals, hat unser Wanderführer Martin eine Gitarre organisiert. Da sogar Liederbücher vorhanden waren, wurde kurzerhand ein musikalisches Intermezzo abgefeuert – die Hütte hat gebebt!

Aber man lernte auch außerhalb der Gruppe Wanderer kennen und kam mit Ihnen ins Gespräch. Durch eine Verletzung unserer jüngsten Teilnehmerin Maya wurde am Ende einer Wanderung ein Arzt benötigt. Wie durch Fügung kam eine junge Wanderin des Weges und berichtete, dass Ihre Freundin und Begleiterin Ärztin sei und diese in den nächsten Minuten hier auch vorbeikommen würde. Welch ein Zufall !! Die nette Ärztin konnte auch helfen und Entwarnung geben. In dem gemeinsamen weiteren Wegverlauf kam man ins Gespräch und die junge Wanderin erzählte, dass sie gebürtige Mainzerin (Pfälzerin) sei und nun in Darmstadt (Hessen) lebt – da gab es natürlich mit Stefan (ebenfalls Pfälzer und Wahl-Hesse) einiges auszutauschen und die Pfälzer Mundart wurde ab sofort gepflegt. Der Name der jungen Frau war Esther Frankenberger, sie ist ausgebildete Mezzosopranistin, ist für den Sängerbund Hessen tätig und leitet unter anderem einen Chor in Darmstadt.

Nachdem die beiden Freunde Stefan und Jens von Ihrem Wohnort Zierenberg berichtet hatten, kam von Esther postwendend die Reaktion „oh, dort gibt es eine sehr gute und bekannte Chorkultur!“.

Stolz wie Oskar gab es ab sofort nur noch ein Thema – Chorgesang !!

Am letzten Tag der Wanderung über die Alpen, am höchsten Punkt der Tour, der Similaun Hütte (3019 m), trafen sich Stefan, Jens und Esther Frankenberger erneut. Nach freudiger Begrüßung wurde ein gemeinsames Bild geschossen – das Motto „viele musikalische Grüße nach Zierenberg – und weiter so mit der Chormusik“.

Am letzten Tag der Wanderung über die Alpen, am höchsten Punkt der Tour, der Similaun Hütte (3019 m), trafen sich Stefan, Jens und Esther Frankenberger erneut. Nach freudiger Begrüßung wurde ein gemeinsames Bild geschossen – das Motto „viele musikalische Grüße nach Zierenberg – und weiter so mit der Chormusik“.

Nach dem Start in Oberstdorf am 29. Juli endete die aufregende und beeindruckende Tour am 3. August in Meran. Die gelaufene Strecke betrug 82 Kilometer bei einer Gehzeit von ca. 33 Stunden und überwundenen beachtlichen 11.000 Höhenmetern.

 

Schön wars !!

 

Viele Grüße Stefan und Jens

 

Chorsingen – Balsam für Herz und Seele

 

Vor einiger Zeit hatte ich das Gefühl, etwas verändern zu müssen. Seit vielen Jahren aktivem Wettkampfsport und beruflich stark eingebunden, suchte ich nach einem Freizeitausgleich, bei dem ich einfach „runterkommen“ konnte.

 

Durch die Nachbarschaft und Freundschaft zu Jochen Stricker, beschäftigte ich mich gedanklich schon länger mit dem Chor. Allerdings fühlte ich mich von Jochen nie zu etwas gedrängt, schließlich wusste er auch um meine anderen Aktivitäten.

 

Vor ein paar Wochen war es dann soweit: Ich fragte Jochen, ob er mich einfach mal mitnehmen kann.

Gesagt – getan: So saßen wir nun Mittwoch abends im Auto und fuhren zu „just voices“.

 

Was soll ich sagen: Ich wurde sehr herzlich empfangen und hatte das Gefühl, schon länger dabei zu sein. Es war einfach unkompliziert, alle waren gut gelaunt und freuten sich auf den Übungsabend. Ich erlebte einen sehr engagierten und kurzweiligen Chorleiter Andreas Kowalczyk, der den Chor mit viel Einfühlungs-vermögen leitet.

Zunächst durfte ich bei Stefan Gehrlein im Tenor sitzen, allerdings nicht so lang. Andreas hatte mir schon beim ersten kurzen Gespräch gesagt, dass er mich eher im Bass sieht. Also kurz angesungen, dann wurde ich von Stefan freundlich in den Bass verabschiedet. Tenor ist einfach zu hoch für mich.

 

Ich nahm dann zwischen Jochen und Holger im Bass Platz, die mir bei den Liedern immer wieder weiterhalfen, wenn ich mal nicht genau wusste, wo es weitergeht.

Natürlich hatte ich keine Ahnung von Noten und den Liedern, die gesungen wurden.

 

Das erste Lied war dann gleich eine Überraschung: „Mamaliye, Sing Africa, Sing“. Ich hatte ja mit allem gerechnet, aber „Zulu“? Der Sopran beginnt, ich bekomme Gänsehaut. Einfach toll! Dann setzen auch Alt, Tenor und Bass ein. Ich singe mit und fühle mich unglaublich gut dabei. Irgendwie frei, die Alltagssorgen sind vergessen, der Stress verflogen.

 

Nach einer Stunde wird mir in einer kurzen Pause ein neuer Text überreicht - er heißt „Aufnahmeantrag“. Nach mehrmaligem Hinweis, dass ich das in Ruhe zu Hause ausfüllen darf, fülle ich ihn trotzdem sofort an Ort und Stelle aus. Es fühlt sich einfach richtig an.

Anschließend durfte ich nach vorn kommen und bekam ein Ständchen: „Barbara Ann“ von den Beach Boys. Wieder gute Laune!

 

Und so geht die erste Übungsstunde viel zu schnell vorüber. Ich erinnere mich an Holgers Worte zu Beginn: „Wer hier keinen Spaß hat, ist selbst Schuld.“

 

Die nächsten Tage geht mir das Erlebte noch oft durch den Kopf. Die Lieder begleiten mich bei den täglichen Spaziergängen mit unseren Hunden im Feld und ich erzähle meinen Arbeitskollegen von meinem neuen Hobby. Als ich eines Mittwochs Feierabend mache und einer Kollegin berichte, dass ich zum Chor gehe, sagt sie überrascht: „Du singst? Das ist Balsam für Herz und Seele!“. Wie Recht sie hat!

 

Karsten Kroll, Zierenberg

Kreissängertour – Sonntag. 27.05.
Mitwirkende: Just Voices und Die Stimmen vom GVZierenberg
HNA 29.05.2018
Adventsskonzert 15 Jahre Just Voices am 09.12.2017
Mitwirkende: Just Voices und Die Stimmen vom GVZierenberg
HNA 13.12.2017

Chorsingen macht Spaß

 

Seit über einem Jahr bin ich nun Mitglied im Chor „Just Voices" in Zierenberg.

 

Auf einer Weihnachtsfeier habe ich den Gesangverein Zierenberg gehört und war so berührt von der Freude, mit der die älteren Chormitglieder gesungen haben, dass ich spontan den Chorleiter angesprochen habe.

 

Es war ein so nettes Gespräch, und man hat mich eingeladen, doch einmal vorbei zu schauen. Dieser Einladung folgend bin ich dann zu einer Chorprobe von „ Just Voices „ gegangen. Meinen ersten Besuch werde ich nicht vergessen!

 

Einige Chormitglieder fragten mich nach meiner Stimmlage. Ich hatte keine Ahnung und so wurde ich anhand meines Sprechens dem Sopran zugeordnet.

(Ich bin stimmlich sicher auch ein Sopran, denn dort fühlt es sich richtig an.)

 

Man ließ mich spüren, erwünscht zu sein und gedachte und gedenkt mir jegliche Hilfe an. Es spielte keine Rolle, dass ich noch nicht einmal wusste, welche Stimmlage ich hatte, die Lieder nicht kannte, keine Noten lesen kann usw. Keiner gab mir dabei ein „schlechtes“ Gefühl.

 

Ich hätte vorher nie gedacht, dass mir das Singen so viel Freude macht. Während unserer Chorprobe bin ich ganz bei mir, alles andere ist dann zweitrangig und ich genieße den Moment. In dieser Gemeinschaft fühle ich mich wohl und angenommen, was sicherlich ein Grund ist, dass ich so gern zum Singen gehe.

 

Es gibt kein Konkurrenzdenken, sondern nur den gemeinsamen Erfolg.

 

In jeder Chorprobe gewinne ich Vertrauen zu meiner Stimme und auch die anfängliche Angst, nicht „richtig“ zu singen, wird immer weniger.

 

Für mich ist es eine ungeahnte Freude und ich habe mir schon oft die Frage gestellt, warum ich nicht schon früher zum Chor gegangen bin.

 

Aber jetzt bin ich da und freue mich darüber!!!

Regina Goldmann, Burghasungen

 

 

Und wann kommst DU?

NEWS

 

Jubiläumskonzert 15 Jahre Just Voices
HNA 09.09.2017

 

Spätsommerfest 01.10.2016

HNA 05.10.2016

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